Aussteiger

In meinem ersten Buch »Zen Style« geht es um einen genügsamen Lebensstil in Einklang mit den eigenen Werten, im Gegensatz zu Konsumismus und Erfolgsdruck.

Eine Journalistin fragte mich kürzlich zum Einstieg ins Vorgespräch zu einem Interview, ob ich mich als »Aussteiger« sehen würde.

Meine Antwort lautete: Nein, eigentlich gar nicht. Immerhin lebe ich in der Großstadt Berlin (okay, am Stadtrand), arbeite für einen globalen Tech-Konzern und nehme durchaus am gesellschaftlichen Leben teil (soweit es die Pandemie erlaubt).

Ich mache allerdings sehr vieles nicht, was für andere normal ist: Ich sehe nie fern, gehe nicht auf Parties oder »Events«, trinke nicht und nehme keine Drogen, esse kein Fleisch, habe alle Notifications auf meinem Handy ausgeschaltet, gehe nie »shoppen« und bewege mich nicht auf Social Media (mit Ausnahme der Buchpromophase, ha).

Ob ich deswegen gleich ein Aussteiger bin, weiß ich nicht so recht. Mit dem Begriff hatte ich bisher eher diese Hippie-Höhlenbewohner auf La Gomera assoziiert, oder zumindest den schmuddeligen Wagenburgpapa aus der alten Bausparwerbung.

In »Zen Style« geht es nicht ums Aussteigen aus der Gesellschaft. Was ich geändert habe, ist vor allem meine innere Einstellung. Mehr darüber erfahrt ihr in meinem Buch.

»Zen Style« ist jetzt vorbestellbar.

Berlin, 22.11.2021